Nachdem die finanzielle Lage keinen zeitnahen Ausbau zulässt und die Förderung ungewiss ist, hat der Elsenfelder Marktgemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen, den rollstuhlgerechten Ausbau der „Rampe Ost“ an der Bahnhofsunterführung vorerst nicht umzusetzen. Die Rampe ist zwar ohne Stufen, aber für eine rollstuhlgerechte Nutzung zu  steil.

 

Die UBV-Fraktion betonte was ihr jetzt wichtig ist:

• Die Gestaltung der Westseite des Bahnhofs mit einer funktionierenden ÖPNV-Anlage, öffentlichen WCs und barrierefreien Wegen hat für die UBV-Fraktion Priorität.

• Wenn es in absehbarer Zeit nicht möglich ist, die Ostseite rollstuhlgerecht auszubauen, sollte unbedingt dafür gesorgt werden, diesen Aufgang angenehmer und heller zu gestalten. Notwendige Maßnahmen sind hier das Streichen der Wände, das Auslichten der Stauden, ein Beleuchtungskonzept, das Vorantreiben der Kameraüberwachung und die Präsenz der  Sicherheitswacht.

• Der Radweg in die Siedlung am Bahnbogen darf nicht aus den Augen verloren werden. Hier gilt es, Förderungen im Blick zu behalten.

• Auch wenn der Marktgemeinderat das Projekt „Rampe Ost“ letzte Woche vorerst „auf Eis gelegt“ hat, ist es uns wichtig zu betonen, dass wir diesen Aufgang angehen möchten, sobald es die finanziellen Rahmenbedigungen zulassen.